Ohne Putzzwang lebt es sich besser

Neulich kam eine Freundin zu Besuch und klagte darüber, daß sie mittlerweile völlig zwanghaft jedesmal, wenn sie von der Arbeit nach Hause käme, zum Putzzeug greife, anstelle es sich mal etwas gemütlich zu machen, auszuspannen, die Seele baumeln zu lassen.

Daraufhin habe ich sie gefragt, ob sie Lust auf ein Experiment hätte und habe mit ihr den swish gemacht. Ich habe ihr den Ablauf kurz geschildert und dann haben wir es ausprobiert.

Ich bat sie, ihren Putzzwang genauer zu beschreiben bzw. was wir als das auslösende Triggerbild verwenden sollten. Das war relativ schnell bewerkstelligt, da es für sie ganz eindeutig der Fußtritt war, mit dem man den Staubsauger zum Laufen bringt. Auch die Schaffung des Zielbildes ging einfach, da meine Freundin unheimlich gerne badet.

So war ihr Zielbild natürlich, wie sie genüßlich in der Wanne liegt mit einem Gläschen Rotwein in der Hand, völlig entspannt ist, den Tag Revue passieren läßt und sich auf einen gemütlichen Abend mit ihrem Mann freut und ihm nicht wie sonst relativ gereizt begegnet.

Wir haben das Badewannenbild in allen Farben ausgemalt, haben uns den duftenden Schaum, das wohlig warme Wasser, in dem sie - alle Viere von sich gestreckt - liegt und die Kerzen, die das Bad in ein heimeliges Licht tauchen, vorgestellt. Meine Freundin war von dieser Vorstellung ganz begeistert und somit war beim Öko-Check klar, daß sich nur Vorteile ergeben würden, da sie Druck von sich nehmen würde und sich somit auch die Gereiztheit ihrem Mann gegenüber verringern ließe, weil sie das Gefühl nicht mehr haben müßte, daß alles an ihr hängen bleibt.

Ich bat sie nun, sich ihr auslösendes Bild vorzustellen, und zwar ziemlich groß und sehr hell und realitätsnah und das Zielbild in die linke untere Ecke des Triggerbildes zu positionieren. Ich sagte "swish" und machte mit meiner Hand so eine Ziehbewegung von unten nach oben und beobachtete genau, wie sich ihre Gesichtszüge veränderten, während sie ihr Zielbild vor ihrem geistigen Auge größer und heller werden ließ und über ihr Auslöserbild zog. Nach der fünften Wiederholung war sie komplett entspannt und strahlte übers ganze Gesicht. Das Triggerbild war nicht mehr abrufbar.

Als ich ein paar Tage später mit ihr telefonierte, war sie immer nocht total begeistert und versicherte mir, daß mein Coaching bestens funktionieren und sie sich ganz toll fühlen würde, weil sie damit die Putzwut auf einmal pro Woche reduziert hätte.

Cornelia Ruhland, NLP-Professional-Coach



 

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