NLP-Stichworte

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Anker

Ein Reiz, auf den eine Person auf eine bestimmte Weise reagiert. Natürliche Anker sind z.B. Farben, die eine bestimmte Stimmung auslösen, Musik, die aktiviert oder beruhigt oder ein Geruch, der an ein bestimmtes Ereignis erinnern lässt. Im NLP werden durch Anker bestimmte Zustände aktiviert und ein ungewünschtes Verhalten ersetzt.

Im Wesentlichen wird die Technik des Ankerns im NLP eingesetzt, um eine Person aus einem unerwünschten Zustand schnell in einen gewünschten Zustand zu führen. Dieses Verfahren kann für Situationen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft angewandt werden.

Das führt dazu, dass das Ankern auch über einen hohen therapeutischen Wirkungsgrad verfügt, da negative Erfahrungen in der Vergangenheit mit Hilfe eines Ankers neu durchlebt werden können und mit den damals nicht verfügbaren Ressourcen verändert, also positiver, wahrgenommen werden. Die ursprüngliche negative Konditionierung ist damit aufgelöst und der Klient kann zukünftig auf eine neue Art ähnlichen Situationen begegnen.

Dabei achtet der NLP´ler darauf, die Ankertechniken so anzuwenden, dass der Klient über neue Wahlmöglichkeiten verfügt und nur in Ausnahmefällen in einen Automatismus gerät.

Stress ist ein klassischer Bereich in dem Anker gute Resultate erzielen können.

Um die Bedeutung des Ankerns zu verdeutlichen, einige Beispiele wie omnipräsent Anker in unserem Leben sind:

An der Ampel leuchtet das rote Licht und wir bremsen (rotes Licht = Reiz; bremsen = Reaktion). Jemand spricht uns auf eine bestimmte Art an und wir reagieren gereizt. Wir hören ein altes Lied und sofort sind beispielsweise romantische Erinnerungen und Gefühle da.

Im NLP wird das Ankern zur erfolgreichen Selbstbestimmung, zur Aktivierung eigener Ressourcen und zur Veränderungsarbeit genutzt.

Assoziiert

Mit seinem erleben voll im Hier und Jetzt und ganz mit den eigenen Gefühlen verbunden sein. Die Welt wird ausschließlich aus sich selbst heraus betrachtet, gehört, gefühlt, geschmeckt und gerochen.

DHE™

Design Human Engineering ist die modernste Form des aktiven Selbstmanagements. Hypnotische und nicht hypnotische Werkzeuge dienen dazu, sich selbst auch in solche Zustände hineinzuversetzen, die man in dieser Form noch gar nicht erlebt hat. Äußerst empfehlenswert und Bestandteil unserer NLP-Ausbildungen. Einen Artikel zu DHE™ finden Sie im Downloadbereich.

Dissoziiert

Getrennt von den eigenen Gefühlen sein. Aus einer dissoziierten Perspektive kann man sich gut von unangenehmen Gefühlen trennen oder eigenes Verhalten analysieren.

Down-Time

Die Aufmerksamkeit ist ganz nach innen gerichtet, z.B. auf innere Bilder, auf Gefühle, auf den inneren Dialog. Die „Außen-Welt“ bleibt dabei weitgehend ausgeblendet. Diese Fähigkeit ist eine der Vorbedingungen für die Erkundung innerer Repräsentationen.

Future Pace

Bezeichnet den Vorgang des „Überbrückens in die Zukunft“. Er wird verwendet, um am Ende einer Veränderungstechnik zu überprüfen, ob das gewünschte Verhalten bzw. die neuen Wahlmöglichkeiten in zukünftigen Situationen hervorgebracht werden können.

Glaubenssätze

Um Entscheidungen zu treffen, brauchen wir Vorannahmen über bestimmte Sachverhalte. Ob wir etwas als gut oder schlecht, richtig oder falsch bewerten hängt von unseren Glaubenssätzen ab. Dazu gehört auch, was wir von uns selbst, unseren Fähigkeiten und über andere Menschen denken. Glaubenssätze zu verändern ist äußerst positiv für die eigene Entwicklung.

Als NLPler betrachten wir Glaubenssätze aus verschiedenen Perspektiven. Wir fragen uns, ob wir einschränkende oder förderliche Glaubenssätze haben. Und wir prüfen, ob sie im weitesten Sinne realistisch sind.

Glaubenssätze gibt es in Bezug auf Ursachen (Weshalb ist etwas so wie es ist? Weshalb bin ich krank, schüchtern, usw.?), in Bezug auf Bedeutungen (Was bedeutet es für mich, dass ich etwas nicht gut kann? Welche Konsequenzen haben mein Verhalten, meine Sorgen, meine Ängste oder Hoffnungen?) und in Bezug auf die eigene Identität (Was sagt das über mich aus wenn ich nicht gut genug bin?).

Glaubenssätze haben nichts mit Logik zu tun, auch wenn sie manchmal logisch klingen. Sie sind subjektiv und damit veränderbar. Sie sind auch nicht mit Wissen zu verwechseln. Aufgrund der Verwechslung von Glauben und Wissen entstehen viele Konflikte. Wenn Menschen für Ihren Glauben bereit sind zu kämpfen und einen andern Glauben nicht tolerieren, sind die Konsequenzen Streit, Ärger oder im schlimmsten Fall Krieg.

Da sich nicht jeder Glaubenssatz auf die gleiche Art verändern lässt, bietet Ihnen NLP eine Vielzahl von Möglichkeiten zur positiven Veränderung.

Hypnotalk

Ein Sprachmuster, das gezielt angewandt wird, um den Klienten durch spezielle vage Formulierungen bei der Veränderung zu unterstützen. Diese Sprachmuster haben einen suggestiven Charakter und bleiben doch sehr unspezifisch.

Beispiel: „Und während du diese Zeilen liest, kannst du jetzt beginnen, einfach mal in deinen Körper zu spüren, um festzustellen, dass es für dich möglich ist, etwas wahrzunehmen, das du in diesem Zusammenhang noch nie so empfunden hast. Diese neue Empfindung ist eine Veränderung in deiner Wahrnehmung, auf die noch viele weitere wertvolle Veränderungen im Laufe dieser NLP-Ausbildung folgen.“

Innerer Dialog

Wenn wir mit uns selbst sprechen, befinden wir uns im inneren Dialog. Viele Menschen reden andauernd innerlich mit sich: Sie konstruieren eine auditive Repräsentation. NLP hilft, diese positiv zu verändern.

Kalibrieren

Um elegant pacen zu können, ist eine gute Wahrnehmung notwendig. Mit Kalibrieren ist der Vorgang der Feinwahrnehmung und -abstimmung auf das Gegenüber gemeint. Der NLPler kalibriert sich exakt auf kleinste wahrnehmbare Veränderungen beim Gegenüber, um sie pacen oder einem bestimmten inneren Zustand zuordnen zu können.

Kinästhetisch

Bezieht sich auf Körper-Eindrücke, Körper-Sensationen, Körper-Empfindungen, Gefühle, innere körperliche Zustände. Im NLP wird der Ausdruck kinästhetisch in einem sehr weiten Sinn verwendet. Er umfasst jede Art von Gefühlen und Emotionen und alle Arten von körperlichen Eindrücken. Kinästhetik im NLP bezeichnet den Gesamtbereich der Körperempfindungen

Leading

Wenn guter Rapport besteht, kann der NLP-Anwender durch Leading den Gesprächspartner langsam in einen anderen Zustand führen. Der Begriff des Leading stammt aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum und bedeutet in positiver Form führen (to lead).

Der Prozess des Leading ist relativ einfach. Wenn wir wahrnehmen können, dass der Rapport gut sitzt, beginnen wir erste kleine Veränderungen in unserem Ausdrucksverhalten herbeizuführen und überprüfen am Verhalten unseres Gesprächspartners ob er diese Veränderungen mitmacht. Beim Übergang vom Pacing zum Leading ist der sanfte Übergang von entscheidender Bedeutung. Massive Wechsel bewirken i.d.R. einen Missmatch.

Da Menschen den guten Kontakt mit anderen sympathischen Personen instinktiv halten wollen, werden sie die Schritte des Leaders mitgehen. So kannst du durch geschicktes Leading einen traurigen Freund in gute Stimmung versetzten, oder einen verärgerten Kunden wieder zum Partner machen. Selbstverständlich sind für jeden Berater oder jede Führungskraft Pacing und Leading absolute kommunikative Basiswerkzeuge.

Leadingübung

Stelle mittels Pacing einen guten Kontakt her

Jetzt kannst du auch mal einen Missmatch starten und beobachten was passiert.

Nun beginne deine Körperhaltung langsam zu verändern und überprüfe, ob dein Gegenüber die Veränderung mitmacht und so den Rapport unbewusst weiter hält.

Macht er die Veränderung nicht mit, gehst du wieder zurück zum Pacing und versucht es später noch mal mit der gleichen oder einer anderen Veränderung.

Leadsystem

Das Leadystem ist das Repräsentationssystem, mit dem sich ein Mensch intern Informationen zugänglich macht.

Match/Mismatch

Beschreibt eine gelungene Maßnahme zur Herstellung von Rapport durch Pacen. Treffe ich durch eine bestimmte Aussage/Körperhaltung/Stimmlage das Modell der Welt des Klienten, spricht man von einem Match. Liegt jemand voll daneben, spricht man von einem Mismatch, der auf Kosten des Rapports geht.

Meta-Position

Eine Position, die in Bezug auf eine andere Position logisch übergeordnet ist und dissoziierte Wahrnehmung und Beurteilung zulässt.

NHR™

Menschen lernen schnell. Vor allem dann, wenn sie ihr Bewusstsein nicht zu verwenden brauchen. Mittels hochwirksamer NHR™-Techniken vermittelt der Trainer den Seminarstoff so, dass sich eine unbewusste Kompetenz aufbaut. So erleben Teilnehmer plötzliche Erfolge, die sie vorher für unmöglich hielten. Dadurch wird zwar keiner auf Anhieb perfekt, aber deutlich besser als auf konventionellem Weg.

NLP

Neuro-Linguistisches-Programmieren. Zeichnet sich durch seine ganzheitliche Beschreibung von Kommunikation und Veränderung aus. In so gut wie jedem Lebensbereich einsetzbar und das vollständigste anwendbare Modell der letzten Jahrzehnte. NLP ist weltweit verbreitet und wird von der Pädagogik über Wirtschaft bis zur Politik eingesetzt.

Öko-Check

Da Menschen nicht auf einer Insel leben, sondern in ein soziales Umfeld integriert sind, ist es häufig wichtig, die Auswirkung auf das Umfeld zu überprüfen. Ökologie beschreit das Umweltverhalten. Im NLP die Umweltauswirkungen in Bezug auf unser Umfeld und uns selbst.

Pacing

Im Englischen bedeutet „to pace“ im gleichen Schritt gehen. Im NLP beschreibt Pacing den Prozess des sich Angleichens, des Spiegelns von Kommunikationspartnern. Eine Person A, die eine Person B spiegelt, gibt B in ihrem Verhalten jenes Verhalten „zurück“, das A an B vorher hatte beobachten können. Spiegeln beinhaltet verbale und nonverbale Aspekte mit dem Zweck, Rapport herzustellen.

Wenn wir Menschen in Beratung/Vertrieb oder Führung dabei beobachten, wie sie Kontakt mit ihrem Kunden herstellen, so ist oft zu sehen, dass die ganze Konzentration, eine Gemeinsamkeit zu finden, sich alleine auf den inhaltlichen Anteil der Kommunikation beschränkt. Somit verschwenden sie einen Großteil Ihrer Möglichkeiten. Wenn in Meetings ein Gefühl der Uneinigkeit oder Unstimmigkeit aufkommt und man merkt, dass es „brodelt“, versuchen Moderatoren oder Führungskräfte sehr oft, über den Inhalt ein gemeinsames Commitment zu erreichen. Viele von uns haben schon solche mühevollen, sehr zeitaufwendigen Versuche erlebt.

Um solche Fettnäpfchen zu vermeiden, können wir die nonverbale Ebene nutzen, um zunächst über Pacing einen angenehmen Kontakt herstellen. Indem wir unser Gegenüber spiegeln (pacen), stellen wir diesen Rapport her.

Beobachte in nächster Zeit einmal andere Leute und dich selbst, bei der Kontaktaufnahme mit anderen Menschen. Du wirst schnell erkennen, dass die Leute umso mehr Gemeinsamkeiten zeigen, je mehr sie sich verstehen.

Beim Pacen ist übrigens kein affektiertes Nachäffen gemeint, sondern ein Sich-auf-den-anderen-Einlassen.

Diese Technik beschreibt also das Basiswerkzeug für alle Menschen, die im Zusammenspiel mit anderen arbeiten. Es ist der Unterschied, der einen Unterschied macht. Ob für Verkäufer, Manager, Berater, Erzieher oder alle anderen, die auf ihre Kommunikationsfähigkeit angewiesen sind. Jeder, der Interesse daran hat, mit jemandem anderen schnell einen guten Kontakt herzustellen, sollte das Pacing beherrschen.

Primäres Repräsentationssystem

Oder bevorzugtes Repräsentationssystem. Ist das Repräsentationssystem, das jemand im Allgemeinen oder in bestimmten Kontexten bevorzugt verwendet. Nicht immer ist es ein eindeutig erkennbares Repräsentationssystem.

Rapport

Bedeutet, jemandem in seinem Modell der Welt zu begegnen. "Rapport ist eine positive Beziehung zwischen zwei oder mehr Personen. Sie basiert auf Verständnis und VRepräsentationssysteme

Sind die Sinnessysteme, mit denen wir ein mentales Abbild unserer Erfahrungen und geistigen Vorstellungen herstellen. In der Psychologie wird die Repräsentation als psychologischer Akt des Sichvergegenwärtigens von Vorstellungen und Erinnerungen bezeichnet. Der Begriff „Modalitäten“ ist ebenfalls gebräuchlich.

Ressourcen

Ressourcen sind im NLP alles, was der Erreichung gewünschter Ziele dient. Ressourcen können äußerer oder innerer Natur sein. Äußere Ressourcen sind z.B. andere Menschen oder finanzielle Mittel. Innere Ressourcen sind „alles, was in einer Person an Eigenschaften, Stärken, Fähigkeiten, Neigungen und Talenten vorhanden ist.“ (Bachmann 1993 (1991), 105)

Strategien

Unser gesamtes Verhalten wird durch Strategien bestimmt. Mit Hilfe des T.O.T.E-Modells (Test-Operate-Test-Exit) ist es möglich, erfolgreiche Strategien zu elizitieren, neue zu designen, alte zu optimieren und neue zu installieren. In der Masterausbildung kann jeder seine eigenen Elementarstrategien überprüfen und ggf. optimieren. Elementarstrategien sind Entscheidungs-, Kreativitäts-, Flexibilitäts- und Lernstrategien.

Submodalitäten

Sind die wahrnehmbaren Unterscheidungen innerhalb der Modalitäten bzw. Repräsentationssysteme. Farbe ist eine visuelle Submodalität. Die Farbe Rot ist keine Submodalität, sondern eine Eigenschaft der Submodalität Farbe. NLP bringt bei, die eigenen Submodalitäten so zu steuern, dass sie optimal auf die eigenen Bedürfnisse ausgerichtet sind.

Synästhesien

Im NLP spricht man von Synästhesie, wenn eine Gruppe von Repräsentationssystemen gleichzeitig oder nacheinander erlebt wird (simultane oder sequentielle Synästhesie).

Time-Line

Eine imaginäre Zeitlinie, welche die eigene zeitliche Vorstellung repräsentiert. Einige NLP-Techniken projizieren die innere Zeitlinie in Form von Bodenlinien in den Raum. So können Veränderungen mit zeitlichen Auswirkungen durchgeführt und getestet werden.

Up-Time

Die „Jetzt-Zeit“ bezeichnet einen Zustand höchster externer Aufmerksamkeit. Diese Fähigkeit ist grundlegend für eine genaue Wahrnehmungsfähigkeit.


 

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