Interview mit Heiko Alexander zur NLP-Professional-Coach-Ausbildung

NLP Coach Heiko Alexander

Frage: Heiko, bald startet die NLP-Professional-Coach-Ausbildung. Was unterscheidet für dich diese Ausbildung von der NLP-Practitioner und NLP-Master-Ausbildung?

Heiko Alexander: Der NLP-Professional-Coach beginnt schon mit der NLP-Practitioner-Ausbildung und erstreckt sich über die NLP-Master-Ausbildung. Der Lehrgang NLP-Professional-Coach stellt somit den Abschluss der Gesamtausbildung dar. Das Besondere für mich als Trainer ist, dass hier eine Gruppe hochmotivierter und kompetenter Teilnehmer nun an einem richtig großen Schritt in Ihrem Leben arbeitet. Somit ist der NLP-Professional-Coach für mich etwas ganz Besonderes. Die Teilnehmer wissen danach, dass sie es wirklich drauf haben! Für mich als Trainer und Inhaber von Alexander-Training ist es dann ein wundervoller Moment, wenn am Ende der Ausbildung die Zertifikate ausgegeben werden und wir gemeinsam feiern. Bei der Abschlussfeier des Professional-Coaches feiere ja ich dann mit neuen Coaching-Kollegen/innen, das ist ein tolles Gefühl.  Alle Mitglieder meines Coaching-Teams haben diesen Lehrgang erfolgreich absolviert und auch viele bereits langjährige aktive Coaches haben mit Freude an diesem Lehrgang teilgenommen. Außerdem lernen die Teilnehmer und ich uns noch wesentlich intensiver kennen. Für mich persönlich ist dies eine große Bereicherung und meine Teilnehmer profitieren von einer umso persönlicheren Unterstützung.

Frage: Kann man als NLP-Master auch schon als Coach arbeiten?

Heiko: Auf jeden Fall hat man nach einer NLP-Master-Ausbildung bei Alexander-Training das nötige Know-how und Können, um zu coachen. Das machen unsere Teilnehmer ja teilweise sogar schon in der NLP-Practitioner-Ausbildung. Die NLP-Professional-Coach-Ausbildung hat genau deswegen nicht noch weitere NLP-Werkzeuge im Fokus. Vielmehr geht es darum, zu lernen, wie zum einen Ideen außerhalb des NLP sinnvoll genutzt werden können und wie bestimmte Elemente jeden NLP-Formats als eigenständige Interventionen genutzt werden können.

Frage: Was wäre ein Beispiel für so eine eigenständige NLP-Intervention?

Heiko: Die Auftragsklärung oder der Future Pace sind hierfür passende Beispiele. Absolut richtig lernen alle NLP-Practitioner und NLP-Master diese NLP-Elemente von Anfang an zu nutzen. Dafür gibt es ein Set von Fragen, das sehr hilfreich ist. Doch beide Elemente lassen sich darüber hinaus als mächtige eigenständige Interventionen nutzen, offen genauso wie verdeckt. Damit erweitert sich der Anwendungsbereich enorm. Sowohl die Auftragsklärung als auch der Future Pace sind somit nicht mehr nur Elemente innerhalb eines Formates oder einer Prozedur mit dem Ziel ein NLP-Format einzusetzen, sondern Sie dienen als komplett eigenständige Entwicklungswerkzeuge.

Frage: Wie siehst du den Coaching-Markt auf die nächsten Jahre?

Heiko: Der Coaching Markt ist weiterhin im Wachstum begriffen. Das dürfte auf absehbare Zeit so weitergehen. Wir brauchen ja nur die Zeitung aufschlagen und lesen welche Probleme Menschen im Privaten oder Beruflichen belasten. Stichwort: Leistungsdruck, Burn-Out-Problematik, Sinnkrisen und Vereinsamungstendenzen. Die Fähigkeit, mit Konflikten umzugehen, ist für die meisten Menschen nach wie vor eine schwer lösbare Aufgabe. Doch inzwischen ist unsere Gesellschaft weitgehend aufgeklärt genug um zu wissen, dass viele dieser Probleme nicht automatisch eine Psychotherapie bedeuten müssen. Das liegt daran, dass sich die Leute nicht psychisch krank fühlen und es meistens auch nicht sind. Sie haben lediglich Probleme, eine aktuelle Lebenssituation zu meistern und suchen hierfür Unterstützung. Dafür braucht es in der Tat keinen Psychotherapeuten. Zumal dort die Wartezeiten für einen Termin teilweise sehr lang sind und auch die Sorge vor einer Stigmatisierung immer noch eine sehr große ist. Gleichzeitig erkennen immer mehr Menschen den Vorteil eines professionellen Coachings für ihr eigenes Vorankommen. Man kann eben seine Ziele oft schneller erreichen, wenn man sich bei einem Profi mentale Unterstützung holt. Im Sport ist dies seit vielen Jahren gang und gebe und nimmt nun auch immer mehr in allen anderen Lebensbereichen zu. In der Coach-Ausbildung ist die Abgrenzung von Therapie und Coaching ein wichtiger Aspekt für angehende Coaches.

Frage: Worauf sollten sich angehende Coaches einstellen?

Heiko: Trotz des wachsenden Marktes für Coaching gilt derzeit noch, dass ein Vollzeit-Coach schwer über die Runden kommen wird, wenn er bzw. sie nur mit Privatpersonen arbeitet. Das geht, benötigt aber einen langen Atem, um davon gut leben zu können. Die meisten Coaches arbeiten mit einer Mischform aus Privat- und Firmenkunden oder spezialisieren sich ganz auf Business Coaching. Als Business Coach muss man Ahnung von Führung und von Führungskonzepten haben. Auch deshalb gibt es einen eigenen Block zum Thema Führung innerhalb der NLP-Professional-Coach-Ausbildung. Die angehenden Coaches verstehen so Führungsaufgaben besser und lernen gemeinsam mit den Führungskräften ein neues, von mir entwickeltes Führungskonzept kennen.

Frage: Die Coach-Ausbildung ist auch für Führungskräfte gedacht. Wie kommt diese Mischung zustande?

Heiko: Der modernste Führungsstil ist ein coachingorientierter. Als Führungskraft gilt es seine Mitarbeiter zu fördern und zu fordern. Fördern bedeutet lösungs- und zielorientiert zu führen und den Mitarbeitern die notwendigen Ressourcen zu verschaffen, damit diese optimale Arbeitsbedingungen haben. Nur so lassen sich exzellente Ergebnisse erzielen. Dann kann auch gefordert werden. Wobei fordern natürlich kooperativ zu verstehen ist. Also im Rahmen der im Arbeitsvertrag vereinbarten Tätigkeiten Leistungs- und Qualitätsziele zu vereinbaren. Damit lassen sich für Führungskräfte viele Coachingmethoden erstklassig im Berufsalltag zum Einsatz bringen. Ich selbst gebe seit Jahren in verschiedenen Firmen viele Trainings und Leadership-Coachings speziell für Fürhungskräfte. Viel meiner Erfahrung daraus fließt in die Coach-Ausbildung mit ein.

Frage: Wird in der Coaching-Ausbildung an der eigenen Persönlichkeit gearbeitet?

Heiko: Aber selbstverständlich. Ein Coach, der nicht an sich arbeitet sollte sich sofort einen anderen Job suchen. Gleich im ersten Block werden wir uns den Motiven und Zielen und deren Hintergrunddynamiken zuwenden. Und das ist ja auch das, was Klienten von Ihren Coaches fordern. Seit fast 15 Jahren arbeite ich als professioneller Coach. In der ganzen Zeit wurde ich kein einziges Mal nach meinen Abschlüssen, Zertifikaten oder sonstigem Papier gefragt. Das Einzige, was zählte und immer noch zählt, ist Können und die eigene Persönlichkeit. Das gilt für Business- und Privat-Coaching gleichermaßen. Abschlüsse und Zertifikate sind nur für den Coach wichtig, nicht für die Klienten. Der Coach braucht sinnvolle Ausbildungen, um sein Handwerk zu lernen und mit den Zertifikaten kann er es belegen. Am Markt bestehen wird er aber nur wegen seiner Ergebnisse und seiner Persönlichkeit. Da man Zertifikate aber als Werbeinstrument nutzen kann, ist die Coach-Ausbildung nach den Qualitätsanforderungen der European Coaching Association anerkannt und zertifiziert. Die ECA halte ich unter Marketingaspekten für den sinnvollsten Verband. Mehr zum Thema Marketing behandeln wir in der Ausbildung.

Frage: Was wird über das NLP hinaus in der Professional-Coach-Ausbildung geschult?

Heiko: Hierfür möchte ich auf die Website zur Ausbildung verweisen. Dort sind alle zentralen Inhalte aufgeführt. Zu Beginn der Ausbildung bespreche ich mit den Teilnehmern allgemeine und individuelle Schwerpunkte. Da ich die Coaching-Ausbildung zu 80 % selbst leite,  kann ich die Schwerpunkte so speziell wie möglich auf die Teilnehmer anpassen.

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