Meine Erfolge mit NLP

Die Kommunikation vieler Menschen ist geprägt von der Tatsache, dass diese von sich selbst glauben Recht zu haben. Oder zumindest davon ausgehen, dass sie mit den richtigen Argumenten ihre Gesprächspartner von ihrer Sichtweise der Dinge überzeugen können oder das bekommen, was sie sich erhofft haben. 

Während meiner NLP Practitioner Ausbildung habe ich gelernt, dass jeder Mensch sein eigenes Modell der Welt im Kopf hat. Und jede Aktion und jede Kommunikation basiert auf diesem, sehr persönlichem, Modell der Welt. Allein schon dieses Wissen, hat mir sehr geholfen, andere Menschen so zu nehmen wie sie sind. Ich ertappe mich immer öfter, dass es mir viel leichter fällt, mein Gegenüber zu nehmen wie sie sind, denn „hinter jedem Verhalten steckt eine positive Absicht“. Damit meine ich nicht, dass ich jeden meiner Gesprächspartner verstehe oder gar seine Meinung teile. Sondern ich kann mich innerlich zurücklehnen und als Beobachter in eine Unterhaltung gehen, wohl wissend, dass jeder Mensch entsprechend seines Kataloges an möglichen Verhaltensweisen aus seinem eigenen Model der Welt handelt. Und das macht manche Unterhaltungen schon sehr viel interessanter. Auch meine Gesprächspartner schätzen es, dass ich sehr intensiv zuhöre und sie sich verstanden fühle. 

Das ist für mich NLP. Verstehen, was in den Menschen vor sich geht und auch mit diesem Wissen in der Lage zu sein, bewusst Änderungen durch meine Kommunikation in meinen Gesprächspartnern hervorrufen zu können. Da ist zum Beispiel das Metamodell der Sprache. Alleine durch das richtige Fragen kann man es schaffen, dass der Gesprächspartner anfängt, genauer nachzudenken und zu neuen Schlussfolgerungen zu kommen.

Doch im NLP gibt es noch viel mehr: es gibt NLP Formate. Das sind bestimmte Schritte, die der NLP Anwender nach einem bestimmten Schema abarbeitet, um zu einem bestimmten Ziel zu kommen. Diese Ziele können zum Beispiel eine bestimmte Änderung des Bewusstseins sein oder ein unerwünschtes Verhalten kann geändert werden. Darüber hinaus gibt es noch viel mehr, was durch die Anwendung eines bestimmten Formates bei sich selbst oder bei anderen geändert werden kann.

Beim Ankern wird ein bestimmter Reiz, wie zum Beispiel eine Berührung an einer bestimmten Stelle oder ein anderer Stimulus wie eine bestimmte Situation, mit einer gewollten Reaktion verknüpft. Das nennt man Reiz-Reaktions-Kopplung. In den Übungen der NLP Ausbildung haben wir das geübt, aber bei mir selbst habe ich es noch nicht geschafft, bestimmte Anker zu setzen oder zu verschmelzen. Wenn ich es schaffen könnte, einen passenden Anker zu finden, der zu mir passt, wäre das wirklich gut für mich. Aber ich bin ja noch in der Ausbildung…

NLP lässt sich auch sehr gut im Business-Umfeld einsetzen, um die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern in einem Projektteam zu erleichtern oder auch um bestimmte Entscheidungen, zum Beispiel Kaufentscheidungen, zu beeinflussen. Hierbei muss darauf hingewiesen werden, dass kein Mensch zu einer bestimmten Aktion verleitet werden kann, wenn das nicht mit seinem „Modell der Welt“ und mit seinen Glaubenssätzen im Einklang ist. Ein Beispiel dafür ist, dass es hilfreich ist, jemanden in seinem primären Repräsentationssystem zu begegnen. Eine Person, die sehr kinästhetisch veranlagt ist und die Dinge anfassen und „begreifen“ muss, kann viel besser über den kinästhetischen erreicht werden und der NLP-kundige Gesprächspartner kann dann seine Gesprächsführung entsprechend darauf einstellen.  

NLP selbst ist aus verschiedenen akademischen Forschungsaktivitäten von Richard Bandler und John Grinder entstanden. Sie haben in den 1970ern angefangen, sehr erfolgreiche Therapeuten wie Virginia Satir, einer Familientherapeutin und Milton Erickson, eines sehr erfolgreichen Hypnoseanwenders in der Psychotherapie, zu untersuchen um letztendlich herauszufinden, was genau ihre Arbeit so erfolgreich macht. Diese Findings wurden dann als NLP Methodik auch für andere Personen zugänglich gemacht. Die NLP Methodik ist nicht nur für Psychotherapeuten geeignet, sondern ist auch im Rahmen eines Ausbildungskurses für jedermann zugänglich. Das ist der große Verdienst von Richard Bandler und John Grinder. 

Holger Prange, NLP-Practitioner

 

Eine nun schon öfters von mir erlebte Situation: Ich erzähle, dass ich gerade einen NLP Kurs besuche. Daraufhin mein Gegenüber: „ Ah, NLP kenne ich, ist ja ganz bekannt.“ Vielleicht ergänzt mein Gesprächspartner diese Aussage noch mit einem Vorurteil, NLP sei manipulativ.
Wie reagiere ich also darauf? 


 

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