Erfahrungsbericht zum Format: Swish

Vor kurzem waren wieder unsere Bekannten zum Schafkopfen bei uns. Und vor dem „Kartln“ gibt es ein gemütliches Essen. So auch diesmal. Und wie immer fing unsere Freundin, Frau R., als erste an zu essen und war auch, wie wir es nicht anders kennen, fertig, bevor auch nur ihr Mann und wir die Hälfte des Mahls verzehrt hatten.

Da ich ja jetzt den NLP-Practitioner Kurs besuche fragte ich diesmal, ob sie einverstanden wäre, wenn wir das in Ruhe betrachten könnten. Sie stimmte neugierig zu und so zogen wir uns dann nach dem Kartenspielen in einen ruhigeren Bereich der Wohnung zurück.

Mit diversen Metafragen konnte herausgearbeitet werden, dass sie das mittlere Kind von 5 Kindern war und beim Essen immer schnell essen musste, sofern sie noch einen Nachschlag erhalten wollte, bevor ihre älteren Brüder alles gegessen hatten. Dies hat sich wohl so tief eingeprägt, dass sie es, trotz vieler und guter Vorsätze, einfach nicht in den Griff bekam. Auch bei den Kollegen und in ihrem Umkreis war ihr dieses Verhalten sehr peinlich.

Ich entschied mich, das Swish Format mit ihr zu probieren und sie war einverstanden.

Als Auslöser für das Verhalten war das auf den Tisch stellen der Speisen und die Anspannung die damit verbunden war, genügend Essen zu bekommen und satt zu werde.

Wir kreierten jetzt das Zielszenario, in der sie sich in aller Ruhe und ohne Hast essen sah mit der Gewissheit, dass es genügend zu essen gab und auch für alle reichlich Essen  vorhanden war. Auch eine entspannte Unterhaltung floss in dieses Szenario mit ein.

Nun war der „Swish“ an der Reihe. Da sie den Szenenwechsel lieber harmonisch wollte, erbauten wir eine Drehbühne. Vorne die aktuelle Szene, in der sie sich mit Hast und Gier das Essen beim gemeinschaftlichen Essen verschlingen sah und dahinter die Bühne, in der sie genüsslich, ohne Hast und mit entspannter Unterhaltung das Essen genoss.

Nun kam der „Swish“. Sie assoziierte nun das vordere Bild mit dem alten Verhalten, dann drehte sich diese Szene aus ihrem Blickfeld und das neue Bild kam von links in voller Größe hervor. Dies wiederholten wir mit einer jeweiligen Unterbrechung (Separation) dazwischen. Allerdings wollte sie nach 5 - maliger Wiederholung die alte Szene nicht mehr sehen und wir beließen es dabei. Ein kurzer Future Pace rundete die Angelegenheit ab.

Nach etlicher Zeit trafen wir uns wieder und, um es kurz zu machen, sie viel mir um den Hals und bedankte sich herzlich, dass sie von ihrem alten Verhalten erlöst war. Ihr neues Essensverhalten konnte ich an diesem Abend selbst miterleben und es war eine Freude, die Gemeinsamkeit nun entspannt zu genießen.

Bernhard Kopec, NLP Practitioner



 

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