NLP-Einsatzmöglichkeiten 

Durch meine berufliche Tätigkeit habe ich viel mit Menschen zu tun und immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich sie beobachte und versuche herauszufinden, warum sie so sind wie sie sind.

Nun, wo Bekannte und Kollegen wissen, dass ich ein NLP Kurs besuche, werde ich des Öfteren darauf angesprochen, worum es in diesem überhaupt geht. Ich erzähle begeistert, wie spannend NLP ist, wie dies unseren Alltag unterstützt und unsere Lebensqualität verbessert. 

NLP ist ein Verfahren, eine Art Kunst oder auch Wissenschaft - ein neuer Ansatz also - wodurch wir unsere und die Welt des Anderen erkennen und verstehen. 

Es ist ein zurzeit noch nicht vollwertig anerkannter Teil der Psychologie. Es kann von jedem einzelnen Menschen einfach und spielerisch eingesetzt werden. Es hilft mit Phobien und Ängsten umzugehen, Lösungsansätze für Herausforderungen zu finden und innere Konflikte zu lösen. Auch werden seelische und körperliche Beschwerden gelindert oder in einigen Fällen sogar eliminiert.

Es besitzt die künstlerische Fähigkeit jedes menschliche Verhalten zu modellieren und nach individuellen Bedarf und Erkenntnissen zu ändern.

Wissenschaftlich gesehen unterstützt und überschneidet es sich mit zahlreichen Bereichen, wie z.Bsp. die Linguistik, Psychologie, Kibernetik und Kommunikationstheorien.

Die Abkürzung selbst steht für Neuro-Linguistische Programmierung.

In unserem Gehirn finden verschiedenste Vorgänge statt. Aufgenommene Informationen werden in Form von Impulsen unserer Wahrnehmung, durch die sog. Neuronen in unsere Gehirnzellen aufgenommen, vermittelt und verarbeitet. 

Diese Wahrnehmungen nehmen wir durch unsere Sinneskanäle (sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken) auf. Die uns umgebende Informationsmenge filtern wir erst und nur das für uns Relevante wird verarbeitet. So gewinnen wir unsere persönlichen Erlebnisse, sammeln Erfahrungen und drücken diese  durch verbale sowie non-verbale Kommunikation aus. Durch Hilfe unserer Sprache, deren Wissenschaft die Linguistik ist,  können wir uns verbal (mit ausgesprochenen Wörtern) durch Benutzung von Tonalität und Tonlage mitteilen.

Die von Geburt an in uns entwickelte  Wahrnehmung / Kommunikation formt unsere Denkweise, bildet unsere Verhaltensmuster und führt zu unseren Handlungen. So entstehen die sog. Programme in uns. 

Mit NLP werden die Abläufe in uns bewusster, wir gewinnen mehr Kontrolle über sie und können, wenn notwendig oder erwünscht, diese mit Hilfe verschiedener Werkzeuge und Techniken  strategisch erstellen oder gar verändern.

Wie sieht NLP im Alltag aus?

Jeder Mensch hat sein eigenes Weltbild, seine eigene Landkarte. Ich nenne es das „eigene Fenster“, wodurch man hinausblickt und die Welt beobachtet.. 

Wie verschieden wir unsere Umgebung wahrnehmen zeigt mein persönliches Beispiel, aus einer Zeit, wo ich mich selber noch nicht mit NLP auseinander gesetzt habe.

Mein Sohn Daniel war ca. 5 Jahre alt, als er mir seine Herausforderung schilderte und mich hilferufend anschaute. 

Erst habe ich ihn angehört, dann bat ich ihm mit mir zum Küchenfenster zu kommen. Wir schauten gemeinsam aus dem Fenster im 10. Stock hinaus, drehten unseren Kopf von rechts nach links und besprachen, was wir alles sehen und beobachten. Danach schlug ich vor ins Wohnzimmer zu gehen, welches in die gleiche Richtung schaut. Dort standen wir auch eine Weile, schauten uns um und beschrieben, jeder aus seiner Sicht heraus, was wir sahen und bemerkten. Natürlich hat jeder von uns was anderes wahrgenommen und nur dann auf Details das anderen mehr geachtet, als diese erwähnt wurden.

Danach haben wir uns gemeinsam auf das Sofa ins Wohnzimmer gesetzt und ich habe den Kleinen gefragt, wie das doch mit seinem „Problem“ wäre. Er sah keine Lösung für sich, bis ich  hinterfragte, welche Möglichkeiten es denn gäbe?

Durch das Erlebnis, am Fenster Verschiedenes zu sehen, kamen wir dann zu dem Ergebnis, dass es immer Lösungen gibt. Somit fanden wir auch eine für seine Herzensangelegenheit und konnten diese dann die Tage danach verwirklichen.  

Heute, wo ich bereits einige NLP Kenntnisse habe, weiß ich, dass ich „gepact“ habe und auf meinen Sohn mit Stimme, Haltung und Körpersprache eingegangen bin. Ich habe einen „rapport“ – einen besonderen vertrauenswürdigen Bezug – aufgebaut und habe „geleadet“ – also geführt. Am Fenster haben wir unsere Sinne verschärft benutzt, sein Glaubenssatz „es geht nicht“ durch meine Fragestellungen und Feedback metamodelliert. Zur Verwirklichung haben wir auch eine kleine Zielplanung durchgesprochen und diese auch erreicht. 

Das ist nur ein kleines Beispiel gewesen. Solche und ähnliche Erlebnisse prägen die Menschen, programmieren und kodieren sich in sie Tag für Tag. Alles kommuniziert, alles wirkt auf uns ein und mit unserem individuellen Verhalten antworten wir auf diese.  

Setzen wir uns mit diesem Thema auseinander, lernen wir uns selbst und unsere Reaktionen durch NLP kennen. Wir können es vielseitig in Bereichen wie Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation, Umgang mit unserem Umfeld, Selbstmanagement und bewussteren Leben usw. einsetze

Corinna Péter, NLP-Practitioner

 

Eine nun schon öfters von mir erlebte Situation: Ich erzähle, dass ich gerade einen NLP Kurs besuche. Daraufhin mein Gegenüber: „ Ah, NLP kenne ich, ist ja ganz bekannt.“ Vielleicht ergänzt mein Gesprächspartner diese Aussage noch mit einem Vorurteil, NLP sei manipulativ.
Wie reagiere ich also darauf? 


 

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